Mac-Glossar: Begriffe von APFS bis Zwischenablage
Von APFS über Gatekeeper bis Zwischenablage: die wichtigsten Mac-Begriffe kurz und verständlich erklärt.
Schon die alte Mac-FAQ hatte ein Glossar, damals mit Einträgen wie ADB, Chooser und Resource Fork. Viele dieser Begriffe sind Geschichte. Das neue Glossar erklärt die Wörter, denen Sie heute in Anleitungen, Fehlermeldungen und Einstellungen begegnen. Die Einträge sind alphabetisch sortiert; Verweise führen zu den Seiten, auf denen das Thema ausführlicher behandelt wird.
A
Aktivierungssperre: Schutzfunktion bei Macs mit Apple-Chip oder T2-Chip. Ist „Wo ist?“ eingeschaltet, lässt sich der Mac nach dem Löschen nur mit dem Apple-Account des Besitzers wieder einrichten.
Aktivitätsanzeige: App im Ordner „Dienstprogramme“, die zeigt, welche Prozesse Prozessor, Arbeitsspeicher, Energie, Festplatte und Netzwerk belasten. Gegenstück zum Task-Manager unter Windows.
AirDrop: Drahtlose Übertragung von Dateien zwischen Apple-Geräten in der Nähe, ohne Router und ohne Kabel.
APFS (Apple File System): Dateisystem aktueller Macs, eingeführt 2017 mit macOS High Sierra. Unterstützt Schnappschüsse, Verschlüsselung und das gemeinsame Nutzen von freiem Platz durch mehrere Volumes in einem Container.
Apple-Account: Persönliches Konto für alle Apple-Dienste, bis 2024 Apple-ID genannt.
Apple Diagnose: Eingebauter Hardwaretest, der beim Start aufgerufen wird und einen Referenzcode ausgibt. Siehe Mac-Probleme lösen.
Apple Silicon: Apples eigene Chips der M-Serie, eingeführt 2020. Siehe Mac-Hardware.
B bis D
Boot Camp: Werkzeug, um Windows auf Intel-Macs parallel zu installieren. Auf Macs mit Apple-Chip nicht verfügbar.
Container: Bei APFS ein Bereich auf dem Laufwerk, in dem sich mehrere Volumes den Speicher teilen, etwa „Macintosh HD“ und das zugehörige Datenvolume.
Dock: Leiste am Bildschirmrand mit Apps, laufenden Programmen, Downloads und Papierkorb.
.dmg: Dateiformat für Festplattenabbilder. Über solche Dateien werden viele Mac-Programme zum Download angeboten.
F bis G
Festplattendienstprogramm: App zum Formatieren, Partitionieren und Prüfen von Laufwerken. Die Funktion „Erste Hilfe“ repariert Fehler in der Dateisystemstruktur.
FileVault: Verschlüsselung des Startvolumes. Ohne Passwort oder Wiederherstellungsschlüssel kommt niemand an die Daten. Siehe Backup und Sicherheit.
Finder: Die App zum Verwalten von Dateien, Ordnern und Laufwerken. Gegenstück zum Windows-Explorer.
Gatekeeper: Schutzfunktion, die prüft, ob eine App aus dem App Store stammt oder von einem registrierten Entwickler signiert und von Apple geprüft wurde.
H bis K
Handoff: Funktion, mit der Sie eine Aufgabe auf einem Apple-Gerät beginnen und auf einem anderen fortsetzen, etwa eine E-Mail vom iPhone auf dem Mac.
HFS Plus (Mac OS Extended): Älteres Dateisystem von Apple, Vorgänger von APFS.
iCloud: Apples Online-Dienst für Synchronisierung von Fotos, Dateien, Kontakten, Kalendern und Passwörtern sowie für Geräte-Backups von iPhone und iPad.
Kernel Panic: Schwerer Systemfehler, nach dem der Mac neu startet und eine Meldung anzeigt. Häufige Ursachen sind fehlerhafte Erweiterungen, Treiber oder Hardware.
M bis N
MagSafe: Magnetischer Ladeanschluss bei vielen MacBooks, der sich bei einem Zug am Kabel löst.
Migrationsassistent: App, die Daten, Einstellungen und Programme von einem anderen Mac, einem Time-Machine-Backup oder einem Windows-PC überträgt.
Mission Control: Übersicht über alle offenen Fenster und Schreibtische.
NVRAM: Kleiner Speicher für Einstellungen wie Startvolume, Lautstärke und Bildschirmauflösung. Auf Intel-Macs manuell zurücksetzbar, auf Macs mit Apple-Chip prüft das System ihn selbst.
R bis S
Rosetta 2: Übersetzungsschicht, die Apps für Intel-Prozessoren auf Macs mit Apple-Chip lauffähig macht.
Sicherer Modus: Startmodus, in dem macOS nur das Nötigste lädt. Dient zur Fehlersuche.
SMC (System Management Controller): Steuerchip in Intel-Macs für Stromversorgung, Lüfter und Akku. Bei Macs mit Apple-Chip übernimmt der Chip diese Aufgaben selbst; ein separates Zurücksetzen gibt es dort nicht.
Spotlight: Systemweite Suche, aufgerufen mit ⌘Leertaste.
Systemintegritätsschutz (SIP): Schützt Systemdateien vor Veränderungen, auch durch Programme mit Administratorrechten.
T bis W
T2-Chip: Sicherheitschip in vielen Intel-Macs der letzten Generationen, unter anderem für Verschlüsselung, Touch ID und sicheren Systemstart.
Time Machine: Die in macOS eingebaute Backup-Software. Sichert automatisch auf ein externes Laufwerk.
Universal-App: Programm, das sowohl auf Apple-Chips als auch auf Intel-Prozessoren nativ läuft.
Universelle Steuerung: Bedienung von Mac und iPad mit derselben Tastatur und Maus.
Wiederherstellung (macOS-Wiederherstellung): Eingebautes Notfallsystem mit Festplattendienstprogramm, Time-Machine-Wiederherstellung und Neuinstallation von macOS.
Wo ist?: Dienst zum Orten, Sperren und Löschen verlorener Apple-Geräte.
X bis Z
XProtect: In macOS eingebaute Erkennung bekannter Schadsoftware, die Apple im Hintergrund aktualisiert.
Zwischenablage: Speicher für kopierte Inhalte. Mit der universellen Zwischenablage teilen sich Mac, iPhone und iPad denselben Inhalt.
Fehlt ein Begriff? Schreiben Sie uns über das Kontaktformular. Viele der hier genannten Funktionen erreichen Sie per Tastenkürzel, die Mac-Tastaturkurzbefehle listen sie auf.
Häufige Fragen und Antworten
Was bedeutet Apple Silicon?
Apple Silicon ist der Sammelbegriff für die von Apple selbst entwickelten Chips, die seit 2020 die Intel-Prozessoren in Macs ersetzen. Sie tragen Namen wie M1, M2 oder neuere Generationen und vereinen Prozessor, Grafik und Arbeitsspeicher in einem Bauteil.
Was ist der Unterschied zwischen APFS und Mac OS Extended?
APFS ist das moderne Dateisystem von Apple, optimiert für SSDs, mit Schnappschüssen, platzsparenden Kopien und eingebauter Verschlüsselung. Mac OS Extended, auch HFS Plus genannt, ist das ältere Dateisystem, das vor allem für klassische Festplatten und ältere macOS-Versionen weiter eine Rolle spielt.
Was ist ein Apple-Account?
Der Apple-Account, früher Apple-ID genannt, ist das persönliche Konto für iCloud, App Store, Apple Music, FaceTime und die Funktion „Wo ist?“. Er verbindet alle Ihre Apple-Geräte miteinander und ist Voraussetzung für Funktionen wie AirDrop-Kontakte, Handoff und die universelle Zwischenablage.
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Zuletzt überarbeitet am 26. Oktober 2026. Fehler entdeckt? Schreiben Sie der Redaktion.